Brutto-Netto-Rechner - Schnell und einfach das Nettogehalt ermitteln

Mit unserem Brutto Netto Rechner können Sir ihr Nettogehalt berechnen. Als Basis für die Berechnung dient das bekannte Bruttogehalt.

Praktische Anwendung des Netto Brutto Rechners

Das Nettogehalt ergibt sich durch das Bruttogehalt abzüglich der Lohnsteuer und der SV-Beiträge. Steuer- und SV-Sätze werden vom Gesetzgeber gelegentlich angepasst - sehr selten unterjährig, oft aber am Jahresanfang. Diese Änderungen werden meistens in der zweiten Dezemberhälfte des Vorjahres publiziert und treten mit Beginn des Folgejahres in Kraft, wirken aber nicht durchweg ab dem 1. Januar, sondern manchmal auch erst ab dem 10. Januar oder ab Anfang Februar bis März. In dieser Zeit passen wir den Brutto Netto Rechner dementsprechend an. Die eingesetzte Software stellt ihn taggenau um. Die Ergebnisse unseres Brutto Netto Rechners überprüft ein Anwalt für Steuerrecht. Der Rechner ist komfortabel zu bedienen. Er nutzt beispielsweise Bewerbern auf eine ausgeschriebene Stelle, für die der Arbeitgeber das Bruttogehalt bekannt gibt. Es genügt das Ausfüllen der vorgegebenen Felder für eine klare Aussage zum Nettogehalt. Auch bei einer angebotenen Lohnerhöhung beziehungsweise für Gehaltsverhandlungen können Arbeitnehmer diesen Rechner verwenden. Der umgekehrt funktionierende Netto Brutto Rechner gibt an, mit welchem Bruttoeinkommen ein schon bekanntes (oder gewünschtes) Nettoeinkommen zu erzielen wäre. Wichtig sind solche Rechner unter anderem für Ehepaare, denen sie helfen, die günstigsten Steuerklassen und das Aufteilen der Kinderfreibeträge auszuwählen. Dadurch kann sich das Nettogehalt erhöhen.

Welche Rolle spielt das Bundesland für das Nettogehalt?

Das Bundesland wird im Netto Brutto Rechner angegeben, weil die Kirchensteuer und die Sozialbeiträge in den deutschen Bundesländern unterschiedlich hoch ausfallen. Beides wird vom Bruttolohn abgezogen. Für eine exakte Berechnung ist daher die Angabe des Bundeslandes nötig. Die Rechnersoftware berücksichtigt die unterschiedlichen Werte.

Brutto- und Nettogehalt: Was ist das?

Das Bruttogehalt ist der Gesamtbetrag inklusive Steuern und Sozialabgaben, den der Arbeitgeber aufbringen muss. Das Nettogehalt wird an den Arbeitnehmer ausgezahlt. Das Bruttogehalt legt der Arbeitgeber fest, in vielen Branchen muss er sich dafür an einen Tarifvertrag halten. Es wird im Arbeitsvertrag vermerkt, ohne eine Anpassung ändert es sich nicht. Das Nettogehalt ist in seiner Höhe von verschiedenen Faktoren abhängig, die sich durch Gesetze, aber auch den Wechsel der Steuerklasse oder die Aufteilung von Kinderfreibeträgen ändern können. Ein mögliches Szenario ist ein Einkommenssprung bei einem Ehepartner, der es vorteilhaft erscheinen lässt, wenn die Partner ihre Steuerklassen ändern. Dadurch ändert sich ihr jeweiliger Nettolohn, das Paar sollte gemeinsam hinterher mehr Nettoeinkommen beziehen. Die staatlich festgelegten Sozialversicherungsbeiträge variieren gelegentlich, selbst regionale Unterschiede gibt es. Daher kann ein bestimmter Bruttolohn in Bayern ein anderes Nettoeinkommen als in Nordrhein-Westfalen bedeuten.

Der Einfluss der Lohnsteuer

Auf den Lohn erhebt der Staat die Lohnsteuer, die als Quellensteuer und als Vorleistung auf die Einkommenssteuer vom Lohn abgezogen wird. Der Arbeitgeber führt sie ans Finanzamt ab. Wie hoch die gesamte Einkommenssteuer ausfällt, wird bis Ende Mai (ab 2019: bis Ende Juli) durch die Jahressteuererklärung ermittelt. Der Steuerpflichtige gibt in der Steuererklärung seine zusätzlichen Aufwendungen an (Werbungskosten, Spenden, außergewöhnliche Belastungen etc.), des Weiteren erklärt er gegebenenfalls zusätzliche Einkünfte zum Beispiel aus einem Nebenverdienst oder aus Vermietung bzw. Verpachtung. Daraus lässt sich die gesamte Steuerlast ermitteln. Die vorausgezahlte Lohnsteuer wird in ihrer Höhe vom individuellen Steuersatz, den Kinderfreibeträgen und den Sozialbeiträgen bestimmt. Der individuelle Steuersatz unterliegt einer Progression - wer mehr verdient, zahlt prozentual mehr Steuern. Sollte die vorab entrichtete Lohnsteuer über der per Steuererklärung ermittelten Einkommenssteuer liegen, erhält der Arbeitnehmer eine Erstattung vom Finanzamt. Umgekehrt kann er auch etwas nachzahlen, wenn Zusatzeinkünfte hoch, Werbungskosten hingegen nur gering ausfielen.

Brutto Netto Rechner auf Jahres- oder Monatsbasis anwenden

Bei konstantem Lohn inklusive 13. Gehalt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld lässt sich mit dem Tool eine Jahresberechnung durchführen. Beim unterjährigen Wechsel des Arbeitgebers oder nicht konstantem Lohn durch Überstunden und Prämien ist die Monatsbasis zu empfehlen.

Steuerfreibeträge und Freigrenzen

Der Steuergrundfreibetrag beträgt seit 2018 für den einzelnen Steuerpflichtigen 9.000 Euro jährlich, für ein Paar das Doppelte. Für diesen Betrag entfällt die Einkommenssteuer. Freibeträge auf die Lohnsteuer sind der Kinderfreibetrag, der Alleinerziehendenentlastungsbetrag und der Behindertenpauschbetrag, für andere Steuerarten gibt es weitere Freibeträge. Hinzu kommen Freigrenzen und Werbungskostenpauschbeträge. Unter anderem gelten Freigrenzen für Sachbezüge oder Arbeitgeberdarlehen.

Lohnsteuerklassen

  • Steuerklasse I: ledig, dauerhaft getrennt lebend oder Ehepartner mit begrenzt steuerpflichtigen Partnern
  • Steuerklasse II: alleinerziehend mit Klasse I Voraussetzung plus Anspruch auf Alleinerziehungsentlastung sowie mindestens zwei Monate verwitwet
  • Steuerklasse III: verheiratet, Partner verdient deutlich weniger
  • Steuerklasse IV: verheiratet, beide Partner mit ähnlichem Einkommen
  • Steuerklasse V: verheiratet, Partner verdient deutlich mehr
  • Steuerklasse VI: Lohnempfänger hat zweites Dienstverhältnis

SV und Kirchensteuer

Gehaltsempfänger sind rentenversicherungspflichtig und bis zur Versicherungspflichtgrenze (2018: 59.400 € jährlich) verpflichtet, sich in einer gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Konfessionell gebundene BürgerInnen zahlen die Kirchensteuer (8 oder 9 %).

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