Kfz-Steuer kostenlos für Ihr Fahrzeug berechnen

Mit unserem Kfz-Steuerrechner können Fahrzeughalter genau die fällige Kraftfahrzeugsteuer für das Fahrzeug ermitteln.

Über die Kfz-Steuer

Die Kraftfahrzeugsteuer (KraftSt) ist eine Bundessteuer, welche seit 2014 die Zollverwaltung erhebt. Diese ist eine Abteilung der Bundesfinanzverwaltung. Die Steuer soll Fahrzeuge mit geringem Schadstoffausstoß belohnen. Um sie zu berechnen, geben Nutzer in unseren Kfz-Steuerrechner folgende Daten ein:

  • Erstzulassung des Fahrzeugs
  • Art des Motors
  • Hubraum in cm³
  • Saisonkennzeichen (falls genutzt)

Danach weist unser Kfz-Steuerrechner exakt die Steuerhöhe aus.

Wer zahlt die Kraftfahrzeugsteuer?

Alle Halter von im Inland zugelassenen Fahrzeugen zahlen diese Steuer, doch nicht nur sie allein. Auch für ausländische Fahrzeuge, die sich längerfristig im Inland befinden, wird die Kfz-Steuer fällig - aber natürlich nicht, wenn Deutschland nur ein Transitland für Reisende ist oder sich das ausländische Fahrzeug nur kurzfristig im Inland befindet. Auch wer widerrechtlich ein Fahrzeug nutzt, muss dafür die Kfz-Steuer bezahlen, ebenso die Halter von Oldtimern und diejenigen Fahrer, die ein Überführungskennzeichen benötigen. Allerdings wird die Steuer nicht für Fahrzeuge fällig, die ein rotes Kennzeichen für eine reine Prüfungsfahrt tragen. Das sind Fahrzeuge, die abgemeldet in einer Werkstatt stehen, aufgearbeitet werden und dann für die Prüfungsfahrt auf die Straße müssen.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer?

Hierfür schafft der § 8 KraftStG die gesetzliche Grundlage. Die Bemessung der Kfz-Steuer erfolgt nach dem Hubraum des Fahrzeugmotors, nach der Gesamtmasse des Fahrzeugs sowie nach seinen Schadstoff- und Geräuschemissionen. Es gelten hierzu für einzelne Fahrzeugklassen verschiedene Regeln:

  • Der Hubraum ist für Pkw und Krafträder maßgebend, wenn es sich um einen Hubkolbenmotor handelt. Das sind die gängigen Benzin-, Diesel-, LPG- und CNG-Motoren, aber nicht Wankel- oder Elektromotoren. Zum Hubraum kommt als zweite Kennziffer die Emission (Schadstoffe, Kohlenstoffdioxid) pro gefahrenem Kilometer hinzu.
  • Für ein Wohnmobil wird die Steuer nach dessen zulässiger Gesamtmasse und nach den Schadstoffemissionen berechnet.
  • Für Fahrzeuge mit Elektro- und Wankelmotoren, Lkw, Zugmaschinen und Anhänger erfolgt die Berechnung der Steuer nach dem zulässigen Gesamtgewicht und über 3,5 t zusätzlich nach den Schadstoff- und Geräuschemissionen.

Die Zulassungsbehörden (das Straßenverkehrsamt) beurteilen die Schadstoff- und Kohlenstoffdioxidemissionen. Sie entscheiden, welche Kraftfahrzeuge “schadstoffarm“ sind. Von den Herstellern gibt es natürlich entsprechende Angaben, doch diese sind allein schon per Gesetz nur Richtwerte und seit dem Dieselskandal kaum noch relevant. Die Finanzverwaltung ist darüber hinaus berechtigt, eigene Prüfungen vornehmen zu lassen. Steuerrechtlich ist sie nicht an das Urteil der Zulassungsbehörde gebunden. Daher werden Quads und Trikes als Pkw und nicht als Motorrad besteuert. Motorräder werden bei einem Hubraum unter 126 cm³ bzw. einer Leistung unter 12 kW von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Für größere Motorräder zahlen die Halter pro angefangene 25 cm³ 1,84 €. Die Abgasemissionen werden nicht bewertet. Eine Steuersenkung ist durch die Umrüstung älterer Kraftfahrzeuge zu einem schadstoffärmeren Betrieb möglich, was sich aber höchstens für einen werthaltigen Oldtimer lohnt.

twitter linkedin xing mail facebook computer